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Trommelspaß für Schüler und Lehrer

Posted by Grundschule (grundschule) on 03.01.2013
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Entwickelt hat die Methode Martin Herrmann, Musikpädagoge und Schulleiter einer Grundschule in Lindwedel. Ziel ist es, mit den Kindern möglichst schnell aktiv zu musizieren und einen Musikunterricht anzubieten, der schnell musikalisch messbare Erfolge bringt und gleichzeitig Freude macht. Beim Trommelspaß lernen die Schüler mit Hilfe von Tiernamen verschiedenen Notenwerte kennen und trommeln diese beispielsweise mit den Fingern, Drumsticks oder später auch Djemben nach. Das Sprechen der Tiernamen verbindet Bilder mit den jeweiligen Klangereignissen und hilft dabei, die Werte der Noten richtig wiederzugeben. So bedeutet „Eis-bär“ zum Beispiel zwei Viertelnoten, „Fle-der-maus“ zwei Achtel- und eine Viertelnote. Das klingt zwar simpel, kann aber durchaus für anspruchsvolle Darbietungen herhalten, wie Martin Herrmann verdeutlicht. „An der Lindwedeler Grundschule führen wird jedes Jahr ein Musical auf, alles auf Basis der Trommelspaßmethode“, erklärt er. Damit auch die Lehrerinnen und Lehrer an unsere Schule erfolgreich mit dem Trommelspaß lehren können, haben sie im Rahmen einer Lehrerfortbildung von Martin Herrmann eine Einführung in die Methode bekommen. Gängige Kinderlieder, afrikanische Musik – alles kann mit Hilfe der Tiernamen getrommelt werden. Was anfangs noch schwierig erscheint, klappt nach und nach immer besser und schließlich findet jeder seinen Rhythmus. Auch das Zusammenspiel im Ensemble gelingt bestens. Am Ende der Fortbildung sind alle Teilnehmer begeistert. „Das war überragend, wir haben viel gelernt“, fasst Schulleiter Hannes Mahlstedt die Eindrücke zusammen. „Wir haben an unserer Schule leider keine ausgebildeten Musiklehrer“, erklärt er die Motivation für die Musik-Fortbildung. „Dennoch wollen wir mit den Kindern nicht nur über Musik reden, sondern auch selbst mit ihnen musizieren. Dafür ist der Trommelspaß einfach ideal“, findet er. Die Arbeitsmaterialien sind beschafft und in einigen Klassen haben die Kinder bereits angefangen, Tiernamen zu trommeln. „Das klappt sehr gut“, so die Erfahrung der Lehrerinnen. Bei den kommenden Weihnachtsfeiern dürfen die Eltern also gespannt auf die ersten Darbietungen sein.

U.K.

Last changed: 05.01.2013 at 19:44

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