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Autorenbegegnung mit Schriftsteller Thomas Fuchs

Posted by Grundschule (grundschule) on 03.01.2013
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Wie in den vergangenen Jahren auch konnte mit Unterstützung des Friedrich Bödecker-Kreises Bremerhaven wieder eine Autorenbegegnung für die dritten Klassen in unserer Schule stattfinden. In diesem Jahr war der Radiojournalist und Schriftsteller Thomas Fuchs aus Berlin zu Gast.

„Ich schreibe gerne Bücher, weil ich es toll finde, Leuten etwas in den Kopf zu setzen.“ Mit diesem Satz erläuterte Fuchs den Drittklässlern seine Motivation für seine Arbeit. Und die Kinder ließen sich nur zur gerne die von ihm mitgebrachte Geschichte der 8-jährigen Nele, ihrer Probleme mit „überflüssigen“ Hausaufgaben, uneinsichtigen Erwachsenen und verdorbenen Geburtstagsfeiern in die Köpfe setzen.

Ziel der Autorenbegegnungen ist es, Kinder und Jugendliche zum Lesen anzuregen, ihre Neugier und ihr Interesse für Bücher zu wecken und zu vertiefen. Die persönlichen Begegnungen mit denjenigen, die die Bücher schreiben, bewirken fast immer beeindruckende und nachhaltige Erlebnisse bei den Lesenden, so die Erfahrung der Organisatoren beim Friedrich-Bödecker-Kreis. Diese These hat sich auch in Bokel bestätigt. Eine Stunde lang lauschten die Kinder gebannt, wie Thomas Fuchs wortgewandt und gestenreich zunächst zu seinem Werdegang berichtete und schließlich aus seinem – noch im Entstehen befindlichen Buch – vorlas. Bereitwillig beantwortete der 47-jährige auch die vielen Fragen der Schüler. So erfuhren sie, dass Fuchs etwa 2 bis 3 Bücher pro Jahr schreibt, manche für Kinder, andere für Jugendliche, dass er als Kind wegen seiner Lese-Rechtschreibschwäche nicht gern geschrieben und erst mit 27 Jahre angefangen hat, Bücher zu schreiben. Als Material dienten ihm dabei eigene Erlebnisse und die anderer Menschen. „Zu jeder Geschichte gibt es anfangs nur eine Grundidee, dann begebe ich mich in ein Abenteuer und schaue, was dabei heraus kommt,“ erläuterte er seine Vorgehensweise. Sein Ziel dabei sei es, dass die Geschichte so bei den Lesern ankomme, als ob sie sie selbst erlebt haben könnten. Mit der Geschichte von Nele scheint ihm das bestens gelungen zu sein. „Das war toll,“ befanden die Kinder zum Schluss: „Schade, dass man das Buch noch nicht kaufen kann!“

U.K.

Last changed: 03.01.2013 at 22:05

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